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RAKU Glasuren

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RAKU – Technik: Wie entstehen die unverwechselbaren Unikate?

Im Rakubrand wird das glasierte oder unglasierte Gefäß noch rotglühend aus dem ca 900°C heißem Ofen entnommen und in einen luftdichten Behälter mit Brennstoffen wie Laub, Heu, Sägespäne oder ähnlichem gesetzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung findet der Brand häufig im Freien statt. Der entstehende Rauch, Sauerstoffentzug und die in den Brennstoffen enthaltenen Mineralien wirken nun stark auf das Objekt ein. Es entstehen einzigartige Unikate.

Rakuglasuren schmelzen zwischen 800 und 1000°C, beim schnellen Abkühlen reißt die Glasuroberfläche und das bekannte Raku-Craquelé entsteht. Um der Glasur ein unverwechselbares Aussehen zu geben, werden häufig auch Oxide verwendet, die ihre Farbe stark verändern und sehr schöne Effekte ergeben. Damit die Keramik die große Temperaturschwankung vom Ofen zum Behälter aushält und nicht so viel Hitze verliert, wird oft dickwandig gearbeitet. Wir empfehlen die Sibelco Massen W5015 (grob schamottiert) und K129 (fein schamottiert), welche speziell für den Rakubrand geeignet sind. Natürlich können Sie auch mit anderen Massen arbeiten, die den Anforderungen standhalten.

Unsere fertigen Rakuglasuren sind in Pulverform und müssen selbst angerührt werden.